Moalboal, der Lockdown und seine Konsequenzen für die Cebu Fun Divers...

Corona stellt den Urlaub 2020 & 2021 komplett auf dem Kopf - statt Tauchen und Urlaub sind nun Kontaktverbote, Maskenpflicht und Abstandsregeln omnipresent. Wer aber träumt nicht schon vom nächsten Tauchgang und einer entspannten Auszeit am Meer?

Wann lassen sich wieder die Tauchziele bereisen und welche Auswirkungen hat das für die Tauchbasen und vor allem für dessen Mitarbeiter, wenn die Gäste nun mal fehlen...?

Die Corona-Pandemie, die in vielen Staaten zu Erwerbslosigkeit und Wirtschaftskrisen geführt hat führt nun dazu, dass die Mitarbeiter der Tauchbasen nicht weiter beschäftigt werden können. Unser Augenmerk liegt hierbei nicht bei den Tauchclub-Eigentümer, sondern bei deren Mitarbeiter, die stets um unser Wohl bemüht sind, nämlich vom Tauchguide bis zur Reinigungskraft und derer Familien, welche sich nun nicht mehr mit dem Notwendigsten an Lebensmitteln versorgen können, weil das Einkommen fehlt. Der Hunger wird weiter drastisch steigen, der Coronavirus wird das Leben und die Lebensgrundlagen weiter auslöschen. In diesen Ländern gibt es nun mal kein soziales Netzwerk, welches die Notleidende Bevölkerung unterstützt.

Obwohl "Kalle" (Cebu fun Divers-FaceBook / Cebu fun Divers - Webpage) seine Mitarbeiter so gut wie es geht unterstützt, sind seine finanziellen Mittel inzwischen ausgeschöpft, da seit dem Lockdown keinerlei Einkommen durch die fehlenden Gäste erwirtschaftet worden ist. Einige TCE-Mitglieder haben bereits die Mitarbeiter der Tauchbasis durch Ihre Spenden unterstützt. Durch diese Spenden konnte der tägliche Bedarf an Nahrungsmittel beschafft werden. „Kalle" selbst hat eine „Fund-Raiser-Page“ eingerichtet um seinen Mitarbeitern weiter helfen zu können.

Falls Sie auch einen kleinen Beitrag dazu leisten möchten oder Fragen haben, schicken Sie einfach eine Email an phil.benson(at)tauchclub-extertal.de

Cebu - Moalboal

Moalboal ist eine Stadtgemeinde ca. 90 km von Cebu City an der Westküste der philippinischen Insel Cebu im Herzen der Visayas. Ihre Nachbargemeinden sind Alcantara im Norden, Badian im Süden und Argao im Osten. Im Westen grenzt sie an die Tanon-Straße.

Moalboal ist ein Touristenort. Unterkünfte und Restaurants für Urlauber befinden sich allerdings überwiegend am 3 km vom Ortszentrum entfernten Panagsama Beach. Der Sand dieses Strandes wurde 1984 von einem starken Taifun vollkommen abgetragen. Zurück blieb ein felsiger Strand, der sich bei Sporttauchen größter Beliebtheit erfreut wegen des vorgelagerten Riffs Pescador Island Marine Park. Ein Sandstrand befindet sich heute noch am rund 5 km weiter nördlich gelegenen Basdaku Beach, auch bekannt als White Beach, der ebenfalls noch zum Gebiet der Gemeinde Moalboal zählt. Moalboal ist in ca. 2–3 Std. von Cebu City aus mit dem Bus über relativ gut ausgebaute Straßen zu erreichen. Sehenswerte Ausflüge können mit dem gemieteten Motorrad zu den Kawasan-Wasserfällen in einer tropischen Umgebung und zu einer Orchideenfarm unternommen werden. Viele Deutsche und Schweizer betreiben kleine Pensionen in Moalboal.

Unsere Tauchbasis hießt Cebu Fun Divers, und gehört zu Karl-Heinz (Kalle) Epp.


Sardine Run

Keiner weiß so genau, warum die Sardinenschwärme das ganze Jahr über direkt vor dem Panagsama Beach in Moalboal verweilen und sich auch nicht von Tauchern und Schnorchlern abschrecken lassen. Aber sie gehören definitiv zu den Highlights auf den Philippinen.Die Sardinenschwärme (auch Sardines Run genannt) „stehen“ meist im Wasser in einer Formation und bewegen sich kaum. Wenn Ihnen allerdings etwas zu nah kommt (z.B. ein größerer Fisch), können die Sardinen aber auch ganz schnell sein und verändern sofort ihre Formation. Faszination pur und definitiv einer der besten Tauchgänge die es gibt!


Pescador Island

Tauchen in Pescador Island Moalboal Cebu....Pescador Island ist eine Insel in der Tañon-Straße , nur wenige Kilometer von der Westküste der Insel Cebu auf den Philippinen entfernt. Es ist Teil der Gemeinde Moalboal .Die Insel leitet ihren Namen vom spanischen Kolonialerbe der Philippinen und dem Überfluss an Fischen ab, die auf dem umliegenden Korallenriff leben, sowie von den vielen Fischern, die sie fischen (" pescador " bedeutet übersetzt Spanisch für "Fischer").Die Unterwasserkomposition des Riffs der Pescador-Insel ist ein sandiger Hang, der mit Weichkorallen von 5 bis 10 Metern bedeckt ist, gefolgt von einer Mauer, die mit Hartkorallen bedeckt ist, die bis auf etwa 40 Meter abfallen. Auf der Westseite der Insel befindet sich eine offene Unterwasserhöhle mit dem Spitznamen "Kathedrale". Die meisten Freizeittauchtouren beginnen am Südende der Insel und lassen die Taucher mit der Strömung entweder entlang der Ost- oder der Westseite der Insel treiben. Die Sichtbedingungen variieren, aber die Strömung in der Tañon-Straße drückt in klares Wasser, das oft Sichtweiten von bis zu 40 Metern ermöglicht. Die Insel selbst hat einen Leuchtturm und Zugangstreppen an der Nord- und Ostseite.


Steilwände

Farbenprächtig sind die Haarsterne....Gabi und Phil zusammen an einer Steilwand mit prächtigen Haarsternen. Sie gehören zu den Tieren und sind meist sehr farbenprächtig. Die meisten Haarsterne leben als Filtrierer und Suspensionsfresser in flachen Meereszonen mit starker Strömung. Wegen ihrer Zerbrechlichkeit vermeiden sie aber die Gezeitenzone. In der Tiefsee leben nur wenige Arten. Sie sind lichtscheu und verstecken sich während des Tages mit eingerollten Armen in Höhlen und schattigen Spalten. In der Dämmerung verlassen sie ihr Versteck, erklimmen eine erhöhte Position und breiten ihre Fangarme fächerförmig zum Planktonfang aus. Sie erbeuten Detritus, Kieselalgen, einzellige Algen, Kleinkrebse und andere winzige planktonische Organismen. Die Nachtaktivität der Haarsterne ist eine Anpassung an die Vertikalwanderung des Planktons, das zum großen Teil den Tag in tieferen Meeresschichten verbringt und in der Nacht zur Meeresoberfläche aufsteigt. Da Haarsterne vor allem aus ihrem Kalkskelett bestehen und nur wenig nahrhaft sind, haben sie kaum Feinde und werden nur von wenigen Fischen und einigen Langusten gefressen. Von Menschen gefangene farbenfrohe Haarsterne gelangen gelegentlich in den Aquarienhandel. Als Filtrierer können sie jedoch nicht lange am Leben gehalten werden und verhungern meist innerhalb eines halben Jahres.


Walhai

Wir hatten das große Glück auf der Rückfahrt von „Sunken Island“ eine Stunde mit einem Walhai zu Schnorcheln. Walhaibegegnungen sind hier keine Seltenheit...

Korallenwächter

Wieder ein schöner Tauchtag....Langschnauzen-Korallenwächter leben in Tiefen von 10 bis 100 Metern und halten sich in Gorgonien und Dörnchenkorallen (Antipatharia) versteckt, wo sie mit ihrer Zeichnung gut getarnt sind. Sie leben in Haremsverbänden, die aus einem Männchen und zwei bis acht Weibchen bestehen. Langschnauzen-Korallenwächter ernähren sich von kleinen Fischen und Krustentieren, die sie in schnellem Vorstoß von ihrer Koralle erbeuten.